{"id":36,"date":"2017-01-07T14:07:44","date_gmt":"2017-01-07T13:07:44","guid":{"rendered":"http:\/\/web1532.login-11.loginserver.ch\/wordpress\/?page_id=36"},"modified":"2018-07-14T12:20:16","modified_gmt":"2018-07-14T12:20:16","slug":"herkunft-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/unsere-ouessantschafe\/herkunft-geschichte\/","title":{"rendered":"Herkunft \/ Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Das Ouessantschaf, auch Bretonisches Zwergschaf genannt, ist mit etwa einem Siebtel des Gewichtes eines Merinolandschafes, die kleinste Schafrasse<br \/>\nder Welt. Unter den kargen Lebensbedingungen und dem rauen Klima der Atlantikinsel Ouessant, westlich der Bretagne, entwickelte sich diese<br \/>\nsehr kleine, robuste Schafrasse, die nur geringe Futteranspr\u00fcche stellt. Ouessantschafe wurden fr\u00fcher wegen der Wolle gehalten,<br \/>\nmit 5% liefern sie eine sehr hohe Wollmenge im Verh\u00e4ltnis zu ihrem K\u00f6rpergewicht.<\/p>\n<p>Etwa um 1920, mit Verlagerung des Schwerpunkts der Schafhaltung von der Woll- auf die Fleischproduktion, verschwand das reinrassige Ouessant von<br \/>\nder Insel. Bewahrt vor dem Aussterben wurde die Rasse durch einige verm\u00f6gende Privatleute auf dem Festland, die Ouessantschafe als Dekoration und<br \/>\njagdbares Wild auf ihren G\u00fctern hielten. Das Ouessantschaf war fast ausgestorben, als Herr Abb\u00e9 und seine Kollegen in den 70igern die Groupement<br \/>\ndes Eleveurs de Moutons d&#8217;Ouessant gr\u00fcndeten. Aufgrund der Arbeit der G.E.M.O. hat sich der Bestand in Frankreich von 486 Tieren 1977 auf 2631<br \/>\nregistrierte Tiere (2481 schwarz, 136 weiss, 14 andere) im Jahr 2000 erh\u00f6ht. Auf den j\u00e4hrlichen Concours National zeigt sich die Qualit\u00e4t der<br \/>\nZuchtbem\u00fchungen.<\/p>\n<p>\u00dcber Belgien kam das Ouessantschaf in die Niederlanden, wo es sich grosser Beliebtheit erfreut. Die 1987 entstandene Fokkersvereniging<br \/>\nOuessant Schapen gibt f\u00fcr das Jahr 2000 einen Bestand von 703 Widdern (434 schwarz, 92 weiss, 165 braun, 12 schimmel) und 2661 Auen<br \/>\n(1735 schwarz, 260 weiss, 631 braun, 35 schimmel) an, dabei sind die Zuchtanforderungen jedoch relativ gering. Auch in Deutschland sind in einigen<br \/>\nLandesschafzuchtverb\u00e4nden Ouessantschafe eingetragen, der 2006 gegr\u00fcndete Verein IG Ouessantschafe Deutschland hat zum Ziel, die<br \/>\nz\u00fcchterischen Aktivit\u00e4ten in Deutschland zu lenken.<\/p>\n<p>Der Verein &#8222;Ouessantschafe Schweiz&#8220; ist am 21.3.2014 in Z\u00fcrich gegr\u00fcndet worden. Ziel des Vereins ist die F\u00f6rderung der Ouessantschafe in<br \/>\nder Schweiz durch Bereitstellung der, f\u00fcr die Erhaltungszucht notwendigen Strukturen (Herdbuch, Tierbeurteilung, Anpaarungsplanung) und<br \/>\nUnterst\u00fctzung von Importen, umfangreiche \u00d6ffentlichkeitsarbeit (Website, Tierbeurteilungen, Kurse), sowie Hilfe bei der Vermarktung (Zuchttiere, Wolle).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ouessantschaf, auch Bretonisches Zwergschaf genannt, ist mit etwa einem Siebtel des Gewichtes eines Merinolandschafes, die kleinste Schafrasse der Welt. Unter den kargen Lebensbedingungen und dem rauen Klima der Atlantikinsel Ouessant, westlich der Bretagne, entwickelte sich diese sehr kleine, robuste Schafrasse, die nur geringe Futteranspr\u00fcche stellt. Ouessantschafe wurden fr\u00fcher wegen der Wolle gehalten, mit 5% &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/unsere-ouessantschafe\/herkunft-geschichte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eHerkunft \/ Geschichte\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":66,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-36","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/36","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/36\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":746,"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/36\/revisions\/746"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zwergtiere.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}